Humanin
Was ist Humanin?
Als mitochondrial abgeleitetes Peptid nimmt Humanin eine Sonderstellung in der Signalforschung ein, da es trotz seines Ursprungs im Mitochondrium außerhalb der Organelle auf verschiedene Membranrezeptoren einwirkt.
Bedeutung in der wissenschaftlichen Forschung
Das Peptid interagiert mit dem Formylpeptidrezeptor FPRL1/FPR2 sowie einem trimeren Rezeptorkomplex aus CNTFR, WSX-1 und gp130, wodurch nachgeschaltete Überlebenssignale ausgelöst werden. Intrazellulär wird zudem eine direkte Bindung an das proapoptotische Protein Bax beschrieben, die dessen Translokation an die Mitochondrienmembran unterbindet. In Zellkulturmodellen wird Humanin genutzt, um Mechanismen des programmierten Zelltods sowie Stoffwechselregulation nachzuvollziehen; synthetische Derivate wie HNG dienen als potenzierte Referenzverbindungen.
Kurzfazit
Für Forschungsteams, die mitochondriale Signalwege, Apoptoseregulation und Zellschutzmechanismen untersuchen.
Ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke (Research Use Only). Nicht für den menschlichen oder tierischen Gebrauch.
Verfügbare Dosierungen: 10mg
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Research Use Only — ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke, nicht für den menschlichen oder tierischen Gebrauch.